Begleitung in der Schwangerschaft:
Als Thema meiner Diplomarbeit wählte ich „Mit Shiatsu in der Schwangerschaft begleiten“.
In der Schwangerschaft, die eine Zeit der tiefgreifenden Veränderungen ist, kann man mit Shiatsu viele Beschwerden erleichtern. Der Energiefluss wird harmonisiert, Stress und unterschiedliche Emotionen leichter verarbeitet, die Verbindung zum Kind wird gestärkt. Geht es der Mutter gut, geht es auch dem Kind gut.
In der Schwangerschaft leistet der Körper Schwerarbeit: der Stoffwechsel läuft auf Hochtouren, genauso der Kreislauf, durch das Wachstum des Babys muss sich die Haut der Mutter extrem dehnen, Sehnen und Bänder werden weich etc.
Es kann zu verschiedensten Beschwerden kommen, die mit Shiatsu sehr gut gelindert oder bekämpft werden können:
- Schwangerschaftsübelkeit
- Zahnfleischentzündungen
- geschwächtes Immunsystem
- Anämie
- Rückenschmerzen und Ischiasprobleme
- Kopfschmerzen
- Verstopfung
- Ödeme
- Schlafstörungen
- Stress, Ängste
Befindet sich das Baby ab der 32. Schwangerschaftswoche noch in Steißlage, kann ich mit Moxibustion versuchen es zur Drehung zu bewegen.
In Abstimmung mit dem Arzt kann bei Überschreiten des errechneten Termines versucht werden, mit Shiatsu (noch wirksamer ist Akupunktur durch einen ausgebildeten Arzt) die Geburt einzuleiten.
Auch für die Geburtsphase gibt es sehr gute stimulierende und schmerzstillende Punkte, die die Schwangere selbst oder ihr Partner drücken können.
Nach der Geburt wirkt Shiatsu sehr gut bei:
- Gebärmutterrückbildung
- Wochenbettdepression
- Stillen: Anregung Milchfluss, Milchstau
Aber auch das Baby profitiert von regelmäßigen Shiatsu Behandlungen in seiner weiteren Entwicklung.